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 - Krankenhaus DKG-Chef Gaß: "Krankenhausreform benötigt eine zügige Reform"

Die Krankenhausreform benötigt nach Ansicht des Vorsitzenden der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß, eine zügige Reform, "damit die Krankenhäuser wieder verlässlich planen und ihrem Auftrag nachkommen können". Gaß forderte zudem einen anderen politischen Stil ein, der durch den Willen geprägt sein müsse, "gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens die Lösungen zu finden und umzusetzen".

ArtikelBerlin, 25.02.2025

© DKG/Lopata In seiner Erklärung zur Bundestagswahl mahnte Gaß, dass trotz großer drängender drängender Themen wie Ukraine-Krieg, Migration und Wirtschaftskrise die neue Regierung "keineswegs die Gesundheits- und Krankenhauspolitik vergessen" dürfe.

CDU und CSU seien in der Zeit vor der Wahl mit deutlicher aber auch konstruktiver Kritik an der Krankenhausreform aufgefallen. "Die neue Bundesregierung muss nun schnell tragfähige Kompromisse zwischen den noch gegensätzlichen Positionen der beiden wahrscheinlichen Koalitionspartner finden", fordert die DKG.

Nach Ansicht des DKG-Vorsitzender hätten die Unionsfraktion und die unionsregierten Länder eine Vielzahl an sinnvollen Vorschlägen in den Bundestag eingebracht, die dem Ziel dienten, die Reform zu verbessern und die Versorgungssicherheit der Patientinnen und Patienten auch während des Transformationsprozesses zu gewährleisten. Dazu gehörten

  • ein angemessener Inflationsausgleich zur wirtschaftlichen Stabilisierung der ins Straucheln geratenen Branche,
  • mehr Gestaltungsspielraum der Länder bei der Leistungsgruppenplanung,
  • das Aussetzen der dysfunktionalen Vorhaltefinanzierung und
  • ein echter Bürokratieabbau durch konsequenten Abbau kleinteiliger Regulierungen.

"Die Krankenhausreform benötigt ohne Zweifel eine zügige Reform, damit die Krankenhäuser wieder verlässlich planen und ihrem Auftrag nachkommen können. Sicherung der flächendeckenden hochwertigen Versorgung muss der erste gesundheitspolitische Arbeitsauftrag der neuen Bundesregierung sein. Und nicht zuletzt braucht die Gesundheitspolitik auch einen anderen politischen Stil, der durch den Willen geprägt sein muss, gemeinsam mit den Akteuren des Gesundheitswesens die Lösungen zu finden und umzusetzen, die angesichts der gewaltigen Herausforderungen jetzt gebraucht werden", so Gaß weiter.

Quelle: DKG-Pressemeldung vom 24. Februar 2025Externer Link. Öffnet im neuen Fenster/Tab.

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