Erstattung von Medizinprodukten

Umweltrecht und Medizinprodukte: Aufwändig - aber auch sinnvoll?

Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind in der MedTech-Branche zwar aufwändig umzusetzen, können aber sinnvoll und lohnenswert sein, so das Fazit des MedInform-Workshops "Umweltrecht und Medizinprodukte". Thema waren die aktuellen Regelungen aus dem Umweltschutz und die wachsenden Anforderungen an Stoffe und Materialien in Medizinprodukten.

Korruptionsbekämpfung: BVMed für Klarstellungen

In der aktuellen Diskussion um Gesetzesregelungen zur Korruptionsbekämpfung im Gesundheitsmarkt spricht sich der BVMed dafür aus, dass sinnvolle und notwendige Formen der Zusammenarbeit zwischen Ärzten und Unternehmen nicht unter den Verdacht der Strafbarkeit geraten dürfen. Dazu gehören beispielsweise die nach dem Medizinproduktegesetz (MPG) vorgeschriebene Information der Fachkreise, die Einweisung in die sachgerechte Handhabung der Medizinprodukte und die Kooperation unter anderem mit Ärztenetzwerken. „Diese erforderlichen und sinnvollen Maßnahmen dürfen nicht als unzulässiger Vorteil angesehen werden“, forderte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.

Johanna Wanka: Individualisierte Medizin fördern

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte die individualisierte Medizin mehr fördern. Das BMBF wird von 2013 bis 2016 bis zu 100 Millionen Euro für entsprechende For­schungs- und Entwicklungsprojekte ausgeben. „Die individualisierte Medizin ist eines der vielversprechendsten Felder unserer modernen Medizin und eine der zentralen Herausforderungen der Gesundheits­forschung“, so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

Hecken: MedTech-Innovationen müssen flotter in die Fläche

Die Methodenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dauert für Verfahren der Medizintechnologie oft zu lange. Ziel der neuen Erprobungsregelung für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUBs) mit Medizinprodukten ist es, MedTech-Innovationen "flotter in die Fläche zu bekommen", sagte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed. Derzeit gebe es rund 40 ernstzunehmende Anfragen sowie drei Verfahren aus dem G-BA-Unterausschuss Methodenbewertung. 2013 werde aber noch kein Verfahren beginnen, da derzeit noch die europaweite Ausschreibung für den Projektträger laufe, so Hecken. Für Anträge von außen müsse es eine Priorisierung geben. Wichtig ist nach Ansicht des G-BA-Chefs, dass auch die schnelleren Verfahren rechtssicher ausgestaltet werden.

DKG zur OECD-Klinik-Studie: Falsche Schlüsse

Georg Baum, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), erklärt zur veröffentlichten OECD-Studie „Managing Hospital Volumes“, dass „sie den Kliniken in Deutschland ein international herausragend hohes Versorgungs- und Leistungsniveau, ein weltweit einmaliges Qualitätssicherungssystem, unbeschränkten und flächendeckenden Zugang für die Patienten zu Qualitätsmedizin“ bescheinige. Anhand statistischer Werte werde mit der Studie aber auch versucht, den Anschein einer stationären Überversorgung zu erwecken.

2013-03: Branchendarstellung Medtech 2013

Stand: März 2013 - Aktuelle und zukünftige Marktentwicklungen im Bereich der Medizinprodukteindustrie

Spahn beim BVMed: Versorgungsqualität im Fokus

Die Steigerung der Versorgungsqualität sollte bei den gesetzgeberischen Aktivitäten in Zukunft mehr in den Vordergrund rücken. Das sagte der gesundheitspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed am 13. März 2013 in Berlin. Statt über Bürgerversicherung und Finanzen der Gesetzlichen Krankenversicherung zu streiten, sollte mehr über die Qualität und Effizienz auf der Versorgungsseite diskutiert werden, so Spahn. Aufgrund der aktuellen Überschüsse im System, der Erweiterung des Leistungskatalogs und der neuen Hilfen für die Krankenhäuser glaubt der CDU-Gesundheitsexperte nicht, dass die Gesundheitspolitik im Wahlkampf eine große Rolle spielen werde.

Hilfsmittelverträge: Qualitäts- statt Preisfokus

Im Hilfsmittelmarkt findet nach den Umbrüchen der letzten Jahre durch Ausschreibungen und Wegfall der Zulassungen langsam eine Umorientierung statt: vom Preisfokus hin zur Versorgungsqualität, vom Vertragsdiktat hin zu partnerschaftlichen Verhandlungen. Das war das Fazit der Experten der MedInform-Konferenz „Hilfsmittelverträge im Wandel der Zeit“.

MedTech ambulant - 12/01, 21. Februar 2012

Thema: "Aufnahme neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden in den EBM"

2011-04: Innovative Behandlungsmethoden mit Medizinprodukten

Gastbeitrag für die Zeitschrift "Die Krankenversicherung", April 2011; von Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied, Bundesverband Medizintechnologie e. V. (BVMed)

2011-04: Medical Technologys Industry Report 2010/11

Source: Annual Report 2010/11 by the German Medical Technology Association

2009-11: CE Marking and reimbursement Of Medical Devices in Germany

Published by Germany Trade & Invest in cooperation with BVMed, November 2009

Gesundheitspolitik: 10 Punkte für die Versorgung von Patienten mit fortschrittlicher Medizintechnologie

BVMed Kernbotschaften zur Sicherung der Patientenversorgung mit fortschrittlicher Medizintechnologie
Stand: August 2009

2009-01: Beschleunigung der Zulassungs- und Erstattungsverfahren medizintechnischer Produkte

Gastbeitrag für die Acatech-Publikation zum Runden Tisch Medizintechnik, Januar 2009, von Joachim M. Schmitt, BVMed-Geschäftsführer & Mitglied des Vorstands

2009-01: Ausblick auf 2009: Prozessoptimierung und Qualitätsorientierung können gemeinsam gelingen

Gastbeitrag für DeviceMed, Januar 2009, von Joachim M. Schmitt, BVMed-Geschäftsführer & Mitglied des Vorstands

MedTech ambulant - 08/02, 13. Mai 2008

Thema: "EBM 2008 und seine Auswirkungen auf die Erstattung/ Abrechnung von Medizinprodukten"

MedTech ambulant - 08/01, 20. März 2008

Thema: "Erstattungsmöglichkeiten von Medizinprodukten in der GKV"

2003-05: Medical Technologies and the German Healthcare System: State and Future

Article by Joachim M. Schmitt, BVMed Director General, May 2003

2002-11: Gesundheitspolitik gestalten - nachhaltig und zukunftsorientiert

Zwölf wichtige Themenbereiche aus Sicht der Medizintechnologie - Berlin, November 2002

Was tun, wenn nichts mehr geht? Innovative Herzunterstützungssysteme

Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über moderne, mechanische Herzunterstütungssysteme, deren medizinische Anwendungsgebiete und ihre Zweckmäßigkeit für den Patienten.