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"Innovationsfonds ist der richtige Weg"

Um medizintechnische Innovationen schneller in der Patientenversorgung einzuführen, müssen neue Wege gegangen werden. Dazu gehören die Einführung eines "Innovationsfonds", intelligente Versorgungsverträge mit den Krankenkassen sowie Qualitätsmerkmale in der Erstattung von Leistungen. Das sagten die Experten der BVMed-Konferenz "Umdenken: Neue Techniken - neue Erlöse im Krankenhaus" in Wiesbaden. "Der Ansatz, aus dem 'Gesundheitsfonds' einen 'Innovationsfonds' abzuspalten, erscheint mir als der richtige Weg", so Dr. Tobias Schilling von der Medizinischen Hochschule Hannover.

FDP-Wahlprogramm: Pläne im Gesundheitswesen

Die FDP wendet sich in ihrem Wahlprogramm ("Bürgerprogramm 2013") strikt gegen "eine zentralistisch gelenkte Staatsmedizin", die "den Patienten zum Bittsteller macht". Die Wahlfreiheit der Bürger bleibe der ausschlaggebende Punkt liberaler Gesundheitspolitik. Die Partei von Gesundheitsminister Daniel Bahr ist für eine starke private Krankenversicherung und in der gesetzlichen Krankenversicherung für die Abschaffung der Budgets hin zu einem Kostenerstattungsprinzip.

Gesundheitsausgaben 2011: Knapp 294 Milliarden Euro

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland lagen im Jahr 2011 bei 293,8 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Das entspricht pro Einwohner circa 3.590 Euro (2010: 3.530 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausgaben um 5,5 Milliarden Euro (plus 1,9 Prozent).

Gesundheitspolitik: 10 Punkte für die Versorgung von Patienten mit fortschrittlicher Medizintechnologie

BVMed Kernbotschaften zur Sicherung der Patientenversorgung mit fortschrittlicher Medizintechnologie
Stand: August 2009

Erstattung von Stomaprodukten

BVMed-Infokarte  

Erstattung von Pflegehilfsmitteln

BVMed-Infokarte (nicht mehr lieferbar)

Erstattung von Hilfsmitteln

BVMed-Infokarte