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Archiv Veranstaltungen 2009
BVMed-Sonderveranstaltung: "Fortschritt erLeben – Innovationstransfer von Medizintechnologien: Sprungbrett oder Hürde?"
Datum: Donnerstag, 24.09.2009 09:30 - 14:30
Ort:
Berlin
Die Veranstaltung ist ausgebucht!
ÜBERSICHT
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Zum Thema
Die Welt der Medizintechnologien ist faszinierend. Kardiologische Implantate bringen schwache Herzen wieder in Rhythmus. Die Endoprothetik bringt kranke Gelenke zum schmerzfreien Bewegen. Künstliche Linsen und die refraktive Chirurgie bringen erblindete Augen zum Sehen. Moderne Implantate und Geräte bringen taube Ohren zum Hören.
Neue MedTech-Verfahren und -Produkte verbessern die Lebensqualität; ja, sie retten und erhalten oftmals Leben. Medizintechnischer Fortschritt sollte deshalb den Patienten schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Viele medizintechnologische Innovationen finden zuerst im Krankenhaus ihre Anwendung. Eine aktuelle Studie des Bundesforschungsministeriums (BMBF) kommt zum Schluss, dass für die innovative Medizintechnik in Deutschland keine gravierenden Hürden bestehen. In der Studie wird jedoch ein Engpass in der Phase der Überführung einer innovativen Technologie in die Kostenerstattung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) gesehen. Die im DRG-Fallpauschalensystem vorgesehene Innovationsklausel für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden steht daher auf dem Prüfstand.
In der Veranstaltung werden erste Ergebnisse eines Forschungsprojektes des Deutschen Krankenhausinstitut e. V. (DKI) zur Umsetzung medizintechnischer Innovationen im Krankenhaus gezeigt.
- Ursachen der bisher geringen Erfolgsquoten von NUB-Anträgen
- Bedingungen für die Überführung von NUB in die Regelversorgung
- Handlungsoptionen für einen besseren Innovationstransfer der Medizintechnologien im Krankenhaus
In Deutschland bestehen in den Krankenhäusern und in den zahlreichen Kompetenzzentren in der Medizintechnik ein großes Wissen und Potenzial. Die Vorteile Deutschlands lagen bisher auch in den kürzeren Zulassungszeiten und in der sehr guten und kostengünstigen klinischen Forschung. Doch die Politik setzt diesen Vorteil aufs Spiel. Durch die aktuelle Novellierung des Medizinproduktegesetzes werden zudem klinische Prüfungen erschwert und damit mehr unnötige Bürokratie aufgebaut. Zusätzliche Sicherheit bringen diese Maßnahmen wenig.
Ziel
Die Auswirkungen der Regelungen des Innovationstransfers werden in der diesjährigen Veranstaltung der Reihe "Fortschritt erLeben" thematisiert. Aktuelle Beispiele aus der Herzkreislaufmedizin zeigen den Innovationstransfer innovativer Medizintechnologien im Krankenhaus, der durch großen Aufwand zur Sicherung der hohen Ergebnisqualität gekennzeichnet ist. Allen Interessierten in der Gesundheitswirtschaft soll ein Überblick über den derzeitigen Stand des Innovationstransfers innovativer Medizintechnologien sowie zukünftige Handlungsoptionen gegeben werden.
Referenten
- Dr. Karl Blum, Leiter Forschung, Deutsches Krankenhausinstitut e. V. (DKI), Düsseldorf
- Dr. Matthias Dettloff, Referent Abteilung Medizin, GKV-Spitzenverband, Berlin
- Dr. Volker Lücker, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Medizinrecht, Rechtsanwaltskanzlei Lücker MP-Recht, Essen
- Dr. Volker Leonhardt, HSM- und ICD-Zentrum, Zentrale für Telemedizin im MSZ Medizinisches Schulungszentrum GmbH, Berlin
- Anne Müller, Marketing Manager Reimbursement, BIOTRONIK Vertriebs GmbH & Co. KG, Berlin
- Prof. Dr. Stefan Sack, Chefarzt, Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Internistische Intensivmedizin, Klinikum München
- Andreas Theissen, Geschäftsführer, Edwards Lifesciences Germany GmbH, Unterschleißheim
- Prof. Dr. Jochen Cremer, Sekretär, Deutsche Gesellschaft für Thorx-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG), Berlin; Direktor, Klinik für Herz- und Gefäßchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Kiel
- Prof. Dr. Wolfgang Rutsch, Leiter des Bereichs Invasive Kardiologie, Klinik für Innere Medizin I, Helios Klinikum Emil von Behring, Berlin
- Jochen Becker, Vertriebsleiter Vascular Systems, B. Braun Melsungen AG, Berlin
Moderation
- Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer/Mitglied des Vorstands, Bundesverband Medizintechnologie e. V. (BVMed), Berlin
PROGRAMM
09:30 Uhr
Kaffee-Empfang
Der Innovationstransfer – Methoden und gesetzliche Anforderungen
10:00 Uhr
Joachim M. Schmitt
Begrüßung
10:15 Uhr
Dr. Karl Blum
Projekt Innovationstransfer im Krankenhaus
- NUB-Erfahrungen
- Forschungsprojekt
11:00 Uhr
Dr. Matthias Dettloff
Innovationen im Leistungskatalog der GKV - Nutzenbewertung und evidenzbasierte Medizin
11:30 Uhr
Dr. Volker Lücker
Medizinprodukte zur Verkehrsfähigkeit bringen
- Hürden und Aufwand
- Einfluss der 4. MPG-Novelle
- Vergleich zur Arzneimittelzulassung
12:00 Uhr
Mittagsimbiss
Innovative Medizintechnologien in der Herzkreislaufmedizin – Herausforderungen in der Praxis
12:45 Uhr
Dr. Volker Leonhardt/Anne Müller
Telekardiologie mit aktiven Implantaten
- Transsektorale Versorgung
- Kosten-Nutzen-Analyse
13:15 Uhr
Prof. Dr. Stefan Sack/Andreas Theissen/Prof. Dr. Jochen Cremer
Innovativer Herzklappenersatz
- Kathetertechnische Aortenklappenimplantation
- Eingang in das G-DRG-System
14:00 Uhr
Prof. Dr. Wolfgang Rutsch/Jochen Becker
Medikament freisetzende Ballonkatheter
- neuartige Methode zur Erweiterung verengter Herzkranzgefäße
14:30 Uhr
Abschlussdiskussion
(Ende der Veranstaltung gegen 15:00 Uhr)
INFORMATION
Isabel Kehling
Tel.: +49 (0)30 246 255-24
Fax: +49 (0)30 246 255-99
E-Mail: kehling@bvmed.de
ECKDATEN
Termin
Donnerstag, 24. September 2009, 9:30-15:00 Uhr
Veranstaltungsort
The Westin Grand
Friedrichstr. 158-164, 10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 2027-0, Fax: +49 (0)30 2027-3362
E-Mail: info@westin-grand.com
Hotelinformation und Anfahrtsbeschreibung:
www.theberlingrandhotel.de/location_and_map
Kosten und Adressaten der Veranstaltung
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Anmeldung
Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Stornierung
Für den Fall der Nichtteilnahme bitten wir um rechtzeitige Stornierung Ihrer Anmeldung bis spätestens 11. September 2009.
BVMed behält sich den Wechsel von Dozenten und/oder Verschiebungen bzw. Änderungen im Programmablauf vor.
BVMed
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Fax: +49 (0)30 246 255-99
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